Wert vs. Kosten - ein Balanceakt

Mehr aus den eigenen Cloud Ressourcen zu holen führt dazu, dass mehr Kunden bedient, mehr Probleme gelöst und die Flexibilität gesteigert wird.

Ein gewisser Grad an Unsicherheit ist stets gegeben, wenn man Pläne und Ziele für ein Unternehmen setzt. Wie Kunden auf ein Produkt reagieren oder ob die Vorhersagen im Verkauf stimmen, wird man nie mit absoluter Sicherheit sagen können. Was man bestimmt planen kann, ist wie effizient man die notwendige, eingesetzte Technologie betreibt und nachverfolgt wie diese Systeme den Nutzern dienen. Heutzutage, in einer immer unsicheren Welt, ist es umso wichtiger die verfügbaren Ressourcen richtig einzuteilen. Es ist bloß ratsam bestehende Ressourcen bestmöglich zu verteilen.

Mehr aus den eigenen Cloud Ressourcen zu holen führt dazu, dass mehr Kunden bedient, mehr Probleme gelöst und die Flexibilität gesteigert wird. 


Ausgaben für die Cloud optimieren

Cloud ist mehr als nur eine Kostenstelle. Der Schritt zur Cloud Technologie erlaubt es, Innovation in einem globalen Rahmen zu fördern und deren Etablierung zu beschleunigen, sowie dadurch entstehende Marktvorteile sicher zu stellen. Daher ist es kaum überraschend, dass viele Unternehmen so schnell als möglich ihre digitale Strategie anpassen wollen. 

Natürlich freuen wir CLOUDPILOTS uns über jedes Unternehmen, welches mit uns den Weg in Richtung Cloud gehen will. Wichtig dabei ist es jedoch, sich Zeit für die Planung und Analyse zu nehmen, bevor der Migrationsprozess beginnt oder neue Anwendungen als Cloud-Applikation ihren Weg zum Nutzer finden. Das Ziel ist es, die Effizienz zu steigern und Werte zu sichern, während man die Kosten und Aufwände im Blick behält. Zur Kostenoptimierung werden vielerlei unterschiedliche Tools und Techniken genutzt, was aber aus unserer Sicht nur begrenzten Nutzen mit sich bringt. Erfahrungsgemäß gilt es, sich an einige Prinzipien zu halten - unabhängig von der Größe eines Unternehmens - um einen Mehrwert aus dem Einsatz von Cloud-Technologie zu ziehen.

Kostenoptimierung durch Personen & Prozesse

Meist bremsen einen bei der Optimierung der Kosten nicht die technologischen Möglichkeiten, sondern Personen und Prozesse, welche tagtäglich mit der Cloud in Interaktion treten.

Laufend kommt es zu Berührungspunkten in den Ansichten der betroffenen Teams, der Projektmanager, von Finanzabteilungen und technisch betroffenen Mitarbeiten. Am Ende geht es immer um die Optimierung von Kosten und Aufwänden. Dennoch müssen zuvor alle relevanten Personen einen Weg finden, der nachfolgend als Unternehmensstandard angewendet werden kann, um Rentabilitäts- und Ergebnisziele abzubilden.

Wert vs. Kosten verstehen

Kostenreduktion stellt nicht den einzigen Entscheidungsfaktor, in Bezug auf Cloud-Systeme dar. Vereinfacht gesprochen, kann man den Einsatz der Cloud mit einem Neujahrsvorsatz vergleichen: Der Vorsatz, die körperliche Fitness zu steigern, endet oft darin, dass viele Menschen nur auf ein geringeres Gewicht achten. Aber als Indikator für den Gesamtzustand des Körpers, stellt das Gewicht nur eine kleine Rolle. Ein Gewichtsverlust kann nämlich auch durch den physischen oder psychischen Gesundheitszustand hervorgerufen werden. Wichtiger wären Indikatoren wie die Ausdauer und das Wohlbefinden in Bewegung.

Ähnlich ist es mit der Kostenoptimierung: Weniger Ausgaben bedeuten nicht, dass alles Richtig gemacht wurde. Denn im Grunde genommen sollte man nicht die Ausgabenseite als in sich geschlossenes Universum betrachten, sondern die Auswirkungen dieser Einsparungen als Wert betrachten, welcher rundum Einfluss auf das Unternehmen haben. 


Fitte Ausgaben brauchen 3 Fragen
  • Was bieten wir unserem Kunden an?
  • Was kostet die Bereitstellung des speziellen Angebots?
  • Wie kann man die gesamtheitlich betrachteten Kosten pro Angebot optimieren?
 

Wege zur Kostenverwaltung

Ab dem Zeitpunkt, zu welchem das Verständnis zur Kostenoptimierung mit und in der Cloud gegeben ist, ist es Zeit die richtigen Herangehensweisen zu wählen. Im Grunde stehen dafür drei Möglichkeiten zur Verfügung. 

  • Kostensichtbarkeit. Es ist wichtig, den Überblick über die eingesetzten Services zu bewahren und die Kosten dafür zu kennen. Gelebte Kostensichtbarkeit ermöglichte einen tiefen Einblick in Kostenstellen, sowie eine laufende Kontrolle: Verantwortlichkeiten, laufend aktuelle Prüfungen, Entwicklungen vorhersehen und Auswertungen darstellen. Dafür muss man jedoch einen Standard entwickeln, Ressourcen organisieren und ehrlich mit den Aufwänden umgehen - inkl. einem Warn- und Lenkungssystem.

  • Optimale Nutzung von Ressourcen. Das Optimieren und Perfektionieren der Nutzung von Ressourcen gelingt durch tiefgreifende und sehr spezielle Regeln, welche die Balance zwischen Kosten und Performance sicherstellen. Dadurch ergibt sich, dass diese Ausgeglichenheit jederzeit überprüfbar und lenkbar ist. Erst damit kann eine laufende, generelle und wenn notwendig, punktuelle Verbesserung der eingesetzten Services durchgeführt werden.

  • Optimierung von Preisen. Der Überblick über die genutzten Services ist auch notwendig, um alle Kostenstellen zu überwachen. Denn erst damit können laufend entstehende Kosten optimiert werden, egal ob durch Vertragsnachverhandlungen, das Eruieren besserer oder alternativer Angebote oder die mögliche Umstellung von Verrechnungseinheiten. Am einfachsten gelingt dies, wenn man zentralisierte Teams etabliert, wie ein Cloud Center of Excellence (CCoE) oder ein FinOps-Team. Das Ziel ist es, den Nutzen zu steigern und die Kosten zu senken.


Werden die agierenden Personen und die angewendeten Prozesse gleichermaßen gewertet und bedacht, so ist es absehbar, dass die Ergebnisse für das Unternehmen zukunftsweisend, kosteneffizient und wertsteigernd sind.

Für weitere Informationen zur Google Cloud und Kosteneffizienz, meldet euch bei einem Kollegen der CLOUDPILOTS. Bis bald!

 

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